Ich bin wieder da… und fahre Rad!

Nach einer langen, wirklich sehr langen Zeit mit Krankheit und beruflichen Umstrukturierungen melde ich mich wieder zurück und finde Step by step auch wieder in einen geregelten Alltag. Und zu meinem Alltag gehört eigentlich auch das Blog-Schreiben und soll es nun auch wieder werden. Zumal mir ein sehr lieber Freund diesen Blog auf eine werbungsfreie Seite umgezogen hat. Da werde ich mich demnächst auch mal reinfuchsen, die neue Technik kennen lernen und versuchen, die lieben Follower umzuziehen, um euch den Stepbystep-Blog ohne Werbung für diverse Internet-Großhändler oder Schweinewursthersteller zeigen zu können. Mit oder ohne Werbung, geplant ist nun wieder, dass ein einmal wöchentlich hier einen neuen Beitrag gibt.

Denn nach wie vor versuche ich mit kleinen Schritten ein nachhaltigeres Leben zu führen und es gibt immer noch den ein oder anderen Bereich, den ich beleuchten möchte, über den ich mit euch philosophieren möchte, den ich hinterfragen werde oder auch noch diverse Upcycling-Projekte wie verdrehte Jeans-Röcke…

Um wieder in den Alltag zu finden und auch wieder fitter zu werden, habe ich mich dieses Jahr zur „Mit dem Rad zur Arbeit„-Aktion angemeldet. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Leute dazu zu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren! (Teilstrecken zählen auch.) Die Aktion läuft vom 1. Mai bis 31. August. Teilnehmer, die an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren sind, nehmen automatisch an einer Verlosung für Sachpreise (meist rund um das Rad) teil.

Für mich ist es eine super Motivation, nun wieder vermehrt die 15km lange Strecke zu meiner Dienststelle mit dem Rad zurückzulegen. Denn eigentlich hatte ich mir genau aus diesem Zweck vor ziemlich genau 2 Jahren ein Fahrrad zugelegt. Ein wirklich gutes. Und da bin ich auch wirklich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Ich habe Glück, denn die 15km sind sehr eben und führen schön am Neckar entlang. Morgens auch gerne mal mit einem schönen Sonnenaufgang (ich zeige euch dann mal ein paar Fotos 😉 ). Mir geht es in erster Linie auch nicht um die Sachpreise, sondern wirklich um das Radfahren. Denn Radfahren ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch super, um seinen Körper gesund zu halten und nicht nur für sportliche Menschen geeignet, sondern wirklich für jedermann und -frau (auch bei Übergewicht oder Gelenkbeschwerden möglich). Neueste Studien zeigen, dass die Hauptursache für die ganzen Zivilisationskrankheiten im Wesentlichen auf einen Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Schon mit einer halben Stunde Radfahren am Tag könnte man vielen dieser Zivilisationskrankheiten vorbeugen. Ich habe neben einer besseren Ausdauer vor allem gemerkt, dass ich nach der Arbeit viel besser abschalten konnte und trotz der körperlichen Anstrengung viel ausgeruhter und gelassener in den Feierabend bin. (Und früh morgens, wenn ich zur 1. Stunde Unterricht geben muss und mit dem Rad zur Schule fahre, bin ich sogar wach und kann eine gute erste Stunde hinlegen…).

Für mich ist diese Aktion eine super Gelegenheit, den inneren Schweinehund etwas mehr zu bekämpfen und mich selbst zu motivieren, aufs Rad zu steigen. In der Hoffnung, dass es dann wieder eine geschätzte Routine wird. Und neben den ganzen Vorteilen, die das Rad für Körper und Seele bereit hält, schont es die Umwelt. Denn jeder km, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, spart viele Ressourcen und Schadstoffausstöße. Und so ganz nebenbei ist das Rad, hat man es sich einmal angeschafft, ein kostenloses Fortbewegungsmittel und schont damit nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.

Also, wer steigt jetzt noch aufs Rad oder macht sogar bei der Aktion mit? Noch jemand motiviert?

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DIY: veganer Blätterteig – „einfriertauglich“?!

Vor langer Zeit (ja, das echte Leben spannt mich gerade ganz schön ein) habe ich euch mein Rezept für einen relativ schnellen und einfachen veganen Blätterteig vorgestellt. Ich hatte damals extra die dreifache Menge gemacht, um herauszufinden, ob sich der Blätterteig gut einfrieren lässt und danach noch genauso aufgeht und schmeckt und somit auf Vorrat gemacht werden kann, damit sich der Aufwand lohnt. Zwischenzeitlich kann ich sagen, JAAAAAAA! Er lässt sich nach dem Auftauen super gut verarbeiten, geht im Backofen schön auf und schmeckt dann herrlich!

Ich hatte verschiedene Varianten eingefroren: einmal in Platten geschnitten. Diese wurden schon eine gute Woche später aus dem Eisfach geholt, langsam im Kühlschrank aufgetaut und dann zu leckeren mit veganer Schokolade gefüllten Hörnchen verarbeitet!


Gestern Abend hatte ich dann so unglaublich Lust auf Süßes, aber nichts mehr daheim. Da fiel mir ein, dass ich ja noch die gefrorenen Minihörnchen habe. Diese habe ich damals einfach einige Minuten früher aus dem Backofen geholt (also nicht fertig backen lassen!), abkühlen lassen und dann eingefroren. Da mein Heißhunger so groß war, habe ich sie auch nicht auftauen lassen, sondern direkt so 15 Minuten in den Ofen geschoben. Und auch diese schmeckten einfach herrlich. Ich habe sie gleich warm mit selbstgemachter Erdbeermarmelade von Oma verputzt.

Ich kann also nun voll und ganz empfehlen, diesen Blätterteig zu machen und gleich in einer größeren Menge. Dann lohnt sich der Aufwand und auch die Herstellung der veganen Butter dafür. Ich hab noch eine Fuhre Blätterteig unverarbeitet im Eisfach und freue mich schon drauf, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Vielleicht kommt dann auch ein eher deftiges und herzhaftes Gericht dabei heraus. Wobei, bei mir Naschkatze….

Euch ein schöne Woche mit hoffentlich gutem April-Wetter. Ich bin zur Zeit beruflich sehr viel unterwegs und werde deswegen weiterhin unregelmäßig bloggen, wie schon den ganzen Monat. April, April, der macht halt was er will!

 

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Zeit statt Zeug – zieht das auch bei Kindergartenkindern?!

Ostern ist grade vorbei und da kommt die Olle mit nachhaltigem Schenken an. Na toll. Das liegt zum einen daran, dass schon viele Blogs dazu geschrieben haben. Und zum anderen, dass wir das Glück haben, weder zu Ostern noch zu Weihnachten groß Geschenke machen zu müssen. Lediglich die Kinder bekommen bei uns in der Familie eine Kleinigkeit. Und so hatten wir das „Glück“ lediglich ein Kindergartenkind beschenken zu müssen.

Das Prinzip „Zeit statt Zeug“

Das Prinzip ist ziemlich simpel: statt Dinge wird gemeinsame Zeit verschenkt! Auf die Idee bin ich auf der Suche nach einem nachhaltigen Geschenk auf dieser Internet-Seite gestoßen. Dort wird auch erklärt, warum „Zeit statt Zeug“ schenken nachhaltig ist: zum Einem müssen keine Dinge produziert werden, was also Ressourcen schont, Energie spart und auch fragwürdige Arbeitsbedingungen außen vor lässt. Für den Beschenkten ist es nachhaltig, haben doch zwischenzeitlich einige Wissenschaftler mit Studien beweisen können, dass soziale Kontakte (also gemeinsam verbrachte Zeit) glücklicher machen als Konsum. Zumindest dauerhaft. Ich bin ganz fest der Überzeugung, dass eine Investition in die Gesundheit nachhaltig ist. Das lasse ich jetzt einfach so stehen, ohne auf die Gründe des Wieso und Warums einzugehen. (Falls ihr das anders seht, teilt mir das gerne mit einem Kommentar mit!) Auch ist es doch heutzutage oft so, dass die meisten schon alles haben, was sie brauchen oder worüber sie sich freuen könnten. (Und für die Dinge, die sie erfreuen könnte, hat man meist – so wie sie auch – nicht das nötige Kleingeld…) Das, was uns aber doch allen irgendwie fehlt, ist Zeit. Meiner Meinung nach macht das diese Geschenke besonders wertvoll, weil man schöne Zeit miteinander verbringt und fernab von jedem Stress ist (oder zumindest sein sollte). 

Beispiele für „Zeit statt Zeug“-Geschenke

Die Internetseite zeit-statt-zeug zeigt einige Beispieleideen, die man so übernehmen und als Karte ausdrucken kann. Auch gibt es eine Blanko-Variante, in die man seine eigene Idee eintragen kan. Ich selbst mag so ausgedruckte Karten nicht. Meist bastel ich selbst welche, die dann nach Möglichkeit auch etwas mit dem Geschenke-Thema zu tun hat. Um Ideen zu finden oder für Leute, die Basteln eher nervenaufreibend als beruhigend finden, ist die Seite aber gold wert. Wir haben bisher sehr erfolgreich Brunches, Wanderungen, Konzert- und Stadionbesuche verschenkt. Die Geschenke gingen alle an -zumindest dem Gesetz nach- erwachsenen Menschen und kamen allesamt gut an. Mein großer Bruder hat dieses Geschenkprinzip zwischenzeitlich übernommen und schenkte mir zum Geburtstag ein gemeinsames veganes Essen gehen, damit er „meine“ Welt mal kennen lerne. Meinem Zwillingsbruder schenkte er einen Männerabend. Und ich glaube, ich spreche auch für meinen Zwilling, wenn ich sage, dass das bisher das beste Geschenk war und keine noch so gute DVD kommt an diese wertvolle Zeit ran.

Zeit statt Zeug und Minimalismus

Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Geschenkidee ist für mich, dass ich keine Dekogegenstände, Bücher, DVDs oder ähnliches daheim stehen habe, die ich dauernd abstauben muss, aber doch irgendwie nicht meinem Geschmack entsprechen. Aber da es ja Geschenke waren, kann man sie ja doch irgendwie schlecht weggeben. Ich denke, so geht es nicht nur mir, sondern ging es bestimmt auch schon vielen, die ich (mit Büchern oder DVDs oder oder) beschenkt habe. Ein Zeit statt Zeug Geschenk kann nicht unlieb in der Ecke stehen. Gut, man sollte aufpassen, dass man den Geschmack des Beschenkten trifft. Wenn ich meinem Vater einen Opernbesuch geschenkt hätte, hätte er mich wohl zur Adoption freigegeben.

Und mögen Kinder das auch?!

Da das Kinderzimmer des Kindergartenkinds aus allen Nähten platzt, für Kindergarten alles vorhanden ist, kein Bedarf an Kleidung oder ähnlichem besteht und das Kindergartenkind gerne Zeit mit uns verbringt, haben wir in Absprache mit den Eltern einen Besuch in den naheliegenden Wildpark geschenkt. Nun, Kindergartenkinder sind ja meist nicht so gut im Lesen, aber irgendwie muss man das ja verdeutlichen. Also habe ich versucht mit einem Bild das Geschenk zu verdeutlichen. Ich habe auf die Köpfe der Personen das Gesicht von uns (also Kindergartenkind, Herr des Hauses und meins) geklebt, für das Foto allerdings nicht. (Möchte hier ja auch keine fremden Kinder auf dem Blog fotografisch darstellen).

  
Das Bild wurde gefalten, in einen bunten Umschlag gesteckt und dann gab es ein nachhaltiges zero waste Osternest dazu. (Mit ganz wenig Süßigkeiten, Wunsch der Eltern, Leid des Kindergartenkindes…)  

Und wie hat das Kindergartenkind nun reagiert?

Über die wenigen Süßigkeiten war man etwas entrüstet, das Bild schaute man erstmal skeptisch an. Die Köpfe fand man lustig und verstand dann ganz schnell, wer damit gemeint war. Die Mama las noch das Schild vor und die Kinderaugen wurden etwas größer. Auch wenn das Kindergartenkind noch nicht ganz begriffen hat, was das eigentliche Geschenk ist, freut sie sich doch sehr auf den gemeinsamen Tag im Wildpark. Und ich freue mich drauf, dass der Herr des Hauses nach dem Tag mit Kindergartenkind wohl fix und fertig sein wird. 🙂 Ich denke, dass wir bei diesem Kindergartenkind auch zukünftig so verfahren werden. Mal schauen, ob wir dann noch Lieblingsongo und Lieblingstante sind. 🙂

Und so beschenken wir ganz heimlich zero waste, vegan und nachhaltig unsere Lieben. Und drücken damit allen anderen unsere verrückten Werte auf. Wir sind ja ganz schön böse…

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DIY: veganer Blätterteig – palmölfrei und fast zero waste

Ich kann einfach nicht abwarten, ob die Einfrier- und Auftau-Versuche gut gehen und möchte euch dieses Rezept endlich vorstellen. Gefunden habe ich es -wie die vegane Butter, die dafür benötigt wird – bei Herrn Grün!

Als erstes habe ich also besagte vegane Butter zubereitet. Dort fällt mit der Verpackung der Kakaobutter bei mir der einzige Müll an. Da ich dieses Mal nicht nur für ein kurzes Schoko-Hörnchen-Vergnügen Teig wollte, sondern eben auch einfrieren, machte ich die dreifache Menge an Butter.

Und diese verwurstelte ich dann mit den anderen Zutaten zu einem veganen Blätterteig, ganz ohne Palmöl und zero waste. Vielleicht fragen sich jetzt einige, warum soll ich selbst veganen Blätterteig machen, wenn doch der -eh günstige- in fast jedem Supermarkt vegan ist?! In diesen Produkten ist (neben fragwürdigen Zusatzstoffen) meist Palmöl enthalten. Um die Auswirkungen der Palmölproduktion zu erläutern, bräuchte man nicht nur einen Extra-Post, deswegen möchte ich das hier nicht weiter ausführen. Außerdem ist der gekaufte alles andere als zero waste. Um also die Zusatzstoffe zu kennen und Müll zu vermeiden, wird er selbst gemacht. (Und ja, trotz Verpackung der Kakaobutter wird eine Menge Müll nicht verursacht!). Nun also genug geredet, her mit dem Rezept!!!

Ihr braucht:

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220g Mehl

100g kalte vegane Butter (wer nicht vegan isst, kann natürlich auch „normale“ nehmen)

140ml Wasser

1TL Salz

1TL Zucker

Zeit (denn so schnell wie Herr Grün das darstellt, geht es dann doch nicht)

Platz

Rührgerät

Schüssel

Nudelholz (notfalls tuts auch eine stabile Flasche)

 

Vorgehensweise

  1. Mehl, Wasser, Salz und Zucker zu einem Teig verrühren. Der krümmelt ganz schön, das soll aber so sein.
  2. Butter in Würfeln geschnitten in den Teig mit der Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche einkneten. Es soll KEIN homogener Teig entstehen.
  3. Alles ungefähr zu einem Viereck kneten und ab für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.
  4. Teig nach der Ruhezeit ausrollen und unten und oben einfalten. (Bilder dazu findet ihr bei Herrn Grün, aufgrund von Mehl-Teig-Fingern konnte ich das nicht fotografieren.
  5. Je nachdem wie kalt und fest euer Teig ist, das ganze noch 4 mal wiederholen (falten und walken, also ausrollen). Falls euer Teig zu warm und dadurch zu weich wird, nochmal in den Kühlschrank. Nach 5 Faltvorgängen (dabei immer auf bemehlte Arbeitsfläche und Nudelholz achten) nochmal für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  6. Ausrollen und nach Belieben verarbeiten (Pasteten, (gefüllte) Hörnchen, Strudel…
  7. Bei 200°C ungefähr 15 Minuten backen (Achtung, jeder Ofen ist anders!).
  8. Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
  9. Genießen!


Abgesehen von der Kakaobutter-Verpackung fällt bei mir dank unverpackt-Laden bei diesem Teig kein Müll an. Da ich den Blätterteig auf seine „ich-überlebe-die Gefriertruhe-Eigenschaften testen möchte und sich der Aufwand lohnt, habe ich die dreifache Menge des Teiges gemacht. (Zum Falten und Walken habe ich die Menge aber gedrittelt, da sonst meine Arbeitsplatte zu klein wäre bzw. wohl auch meine Oberarmmuskeln.)

Für das erste Drittel verarbeitete ich die letzte noch überlebende geschenkte Schokolade zu einem Schokostrudel (der geistert grad überall durchs Internet) und die Reststückchen des Teiges zu Hörnchen. Da ich keine Schoki oder Schokocreme mehr da hatte und keine große Lust, noch eine Nusspaste zu machen, wurden es einfache Hörnchen ohne Füllung. Die kann dann jeder so essen, wie er sie mag. Davon habe ich einen Teil nicht fertig gebacken, sondern eingefroren. Mal schauen, ob die sich gut aufbacken lassen :).

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Die anderen beiden Drittel habe ich während der Backzeit ausgerollt. Das eine Drittel wurde in mehr oder weniger gleichmäßige Quadrate geschnitten und eingefroren. Da meine große Box grad beim Herrn des Hauses ist, der diese benötigt, um Tofu unverpackt einzukaufen, musste ich recht kleine Quadrate schneiden. Abwechselnd mit Backpapier wurde diese dann in die Tupper (ja, Alternativen stehen auf der „brauch ich noch“-Liste, allerdings habe ich noch nichts gefunden, was all meinen Ansprüchen gerecht wird) geschichtet und eingefroren. Diese kommen Sonntag zum Einsatz, wenn ich für die Familie Mini-Schokohörnchen backe. Dann folgt ein Bericht, ob der Teig das Einfrieren gut überlebt. Das letzte Drittel habe ich auch ausgerollt und in zwei Streifen geschnitten und mit Backpapier aufgerollt in Weck-Gläsern eingefroren. Ich kann also nicht nur berichten, ob er das Einfrieren überlebt, sondern auch, welche Methode (für mich) geeigneter ist. Und wenn ich endlich mal Wachstücher herstelle (oder mich zum Kaufen überzeugen kann) fällt das Backpapier auch weg. Allerdings nehme ich so kleine Schnittstücke öfter.

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Ich habe jetzt also einen mega-leckeren Schokostrudel, einfache Hörnchen (die mit selbst gemachter Erdbeermarmelade einfach traumhaft schmecken), eine handvoll halb gebackene Hörnchen eingefroren und Fertig-Blätterteig im Gefrierfach. Alles vegan, alles ohne Zusatzstoffe, alles ohne Palmöl und alles hoffentlich verdammt lecker.

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Und weil selbst machen in der Küche nachhaltiger ist als gekaufte Produkte mit Palmöl, undurchsichtigen Produktionsprozessen/Arbeitsbedingungen und Verpackungsmüll, wandert dieser Beitrag zur Blogparade EiNaB. Vielleicht möchte ja der ein oder andere, der wie ich keine Hefe verpackungsfrei bekommt, einen möglichst müllfreien Blätterteig zu Ostern für seine Liebsten (oder sich) auf den Tisch bringen.

 

 

 

 

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