Der Weg geht weiter…

… nach fast zwei Wochen kann ich doch ein erfolgreiches Zwischenfazit ziehen: das regionale bzw. Bio-Einkaufen hat sich schon so gut wie als Gewohnheit eingeschlichen. Ich habe seit meinem letzten Blog nur noch auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen eingekauft. Da ich viel bewusster mit meinem Lebensmitteln umgehe, tat es mir bisher auch nicht finanziell weh, da ich nur eine Handvoll Nudelsalat in den Müll werfen musste. Somit habe ich kaum Lebensmittel weggeworfen und dazu immer „gut“ eingekauft. Allerdings ist es für mich auch extrem leicht, da der Wochenmarkt dreimal die Woche hier in der Stadt ist, und ich keine 10 Minuten zu Fuß dorthin brauche. Auch der Bioladen ist ums Eck und die Verkäufer sogar ab und an anwesend. Damit gelingt mir diese Umstellung wahrscheinlich eher leichter, als andere, die für das Einkaufen in Bioläden Extrastrecken zurücklegen müssen. Außerdem habe ich auch ein biologisches Waschmittel gekauft, welches super riecht (nach Lavendel) und genauso gut sauber wäscht. Ich gebe zu, es ist etwas teurer als das konventionelle, doch das ist es mir wert, zumal ich maximal eine Maschine Wäsche pro Woche habe.

Dadurch, dass ich Joghurt und Milch auch nur in Glasflaschen gekauft habe, konnte ich meinen Abfall reduzieren, da ich keine Tetrapacks oder Plastikbecher mehr wegwerfen musste. Ebenfalls Daumen hoch, finde ich 😀
Was noch ein wenig happert, ist das Reduzieren meiner Fahrleistung. Zwar bin ich alle Strecken innerorts trotz starkem Regen oder 3 Stunden Training mit dem Fahrrad gefahren, doch konnte ich die Strecken zu meinen Lehraufträgen doch bequemer mit dem Auto zurücklegen. Zum Einem, da ich einen Balllsack transportieren musste, zum anderem, weil zwei Termine so dicht aufeinanderfolgten, dass ich den zweiten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rechtzeitig erreicht hätte. Und dann kommt hinzu, dass mein Semesterticket erst ab 1. Oktober gilt und somit das Auto noch die günstigere Alternative ist…

Fortschritte habe ich aber auch bei der Reduktion meines Besitzes gemacht… Der Kleiderschrank wurde rigeros ausgemistet und viele der Stücke sowie ein Paar Inliner und mehrere Paare Schuhe sowie Schals und Gürtel gingen an den örtlichen Diakonieladen, der gegen geringes Geld die Sachen an Bedürftige verkauft. Das fand ich sehr erleichternd und es war schön zu sehen, wie sich die Angestellten über die Spenden freuten. Allerdings weiß ich, wie schwer es ist, sich von Dingen zu trennen, weswegen ich in den nächsten Tagen einige Tipps hier vorstellen möchte…

Nun aber erstmal ein weiteres Fazit:

Bio-/regional einkaufen: klappt gut, allerdings auch leicht umzustellen

Weniger Auto fahren: könnte noch viel besser sein!

Müll vermeiden: klappt auch besser, als am Anfang

Besitz reduzieren: läuft weiter

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