2 Jahre Rio-Manifest: Zwischenfazit

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich diesen Blog begonnen, mit der Entscheidung, nachhaltiger zu leben. Dafür habe ich als Idee damals ein Rio-Manifest aufgestellt.

Schritte, die ich versuchen möchte zu gehen:

  1. maximal alle zwei Wochen Fleisch, und dann Bio!
  2. Wasser sparen!
  3. Fahrleistung mit dem Auto reduzieren (um 20%)
  4. Fairtrade und Biobaumwolle Kleidung kaufen.
  5. Ökorrekte Geschenke machen! ( Bin mal gespannt, in wie weit sich das verwirklichen lässt, da die Geschenke ja in erster Linie dem Beschenkten und nicht mir Freude machen sollen…)
  6. gehört vielleicht nicht wirklich hier hin: Besitz reduzieren… i
  7. Bioprodukte und regionale Produkte kaufen
  8. viel mehr selber einkochen und machen, z. B. Brotaufstriche etc. Frei von Konservierungsmittel und so… damit Müll und Energie sparen…
  9. Müll vermeiden
  10. Biowasch- und Putzmittel verwenden

Heute möchte ich ein Zwischenfazit aufstellen. Ein Zwischenfazit deshalb, weil ich noch lange nicht an einem Ziel bin. Falls es das überhaupt geben sollte (wie philosophisch heute).

1. Weniger Fleisch: Also. *hust* *räusper* das klappt irgendwie ziemlich durchwachsen. Ich kaufe weder Fleisch noch Wurst. Aber in der Kantine oder dann auch bei meinen Eltern fiel es mir schon schwer, nicht Fleisch zu essen. Vor 3 Wochen habe ich dann beschlossen, vegetarisch zu leben. Seit dem ich nicht mehr bei meinen Eltern bin, klappt das bisher auch super. Und für das kommende Schuljahr habe ich in der Kantine für mich das vegetarische Menü bestellt. Mal abwarten…

2. Wasser sparen klappt super! Es sei denn, die Handwerker sind -so wie heute- da und setzen das halbe Bad unter Wasser. Und das, obwohl das Bad unter meiner Wohnung renoviert werden sollte. (Warum ich momentan weder Toilette noch Waschbecken, dafür ein riesen Loch in meiner Badwand habe, wurde mir noch nicht erklärt…)

3. Fahrleistung reduzieren: Topp! Seit über einem Jahr share ich mein Auto mit einer Freundin. Was dann eh dazu geführt hat, dass ich an den Tag natürlich gar nicht fahren konnte. Abgesehen davon fiel die Zeit für Urlaube und auch wenn das Auto da steht, fahre ich meistens (außer wenn ich voll beladen bin) dank meines Bahntickets mit der Bahn!

4. Fairtrade und Bio: done!

5. Geschenke: ja… mal so mal so. Mag ja auch nicht jeder dieses, ich sags mal salopp, Ökozeugs. Und schließlich soll das Geschenk ja in erster Linie dem beschenkten gefallen…

6. Minimalismus: läuft. Langsam, aber stetig.

7. Regional und saisonal: mal mehr, mal weniger gut. Ich liebe einfach Bananen und Kiwis. Esse aber schon auch öfter als früher nen Apfel oder eine Birne. ich spiele mit dem Gedanken, mir eine Biokiste liefern zu lassen…

8. Selbst einkochen: dank dem Ref komm ich dazu nicht mehr. Auch ist meine Küche etwas klein. Aber dank meiner Oma werde ich immer mit selbstgemachter Marmelade versorgt. Und Fertigprodukte standen noch nie auf meiner Einkaufsliste… Aber durchaus noch ein ausbaufähiger Punkt

9. Müll vermeiden: Bestens! Dank Umstieg bei Milch, Joghurt und Sahne auf Glas und eben Süßes öfter mal stehen lassen, konnte ich meinen Müll (vor allem Plastik) massiv reduzieren. Ich bekomme in diesem 2-Wochen-Rhythmus, in dem der gelbe Sack abgeholt wird, keinen halben Sack mehr voll. Bei Shampoo bin ich auf Seife umgestiegen, Säfte gibts eh nur in Glasflaschen. Demnächst werde ich versuchen, Läden zu finden, die mir z.B. Käse in mein Behältnis packen. Werde natürlich hier berichten.

10. Biowaschmittel: Sehr einfacher und leichter Umstieg. Gibt vieles im Markt zu kaufen. und wer da auf die Umverpackung verzichten möchte: bald ist wieder Kastanien-Sammel-Zeit!!!

Also im Großen und Ganzen haben sich die teilweisen kleinen Veränderungen schon so in den Alltag integriert, dass sie selbst Alltag geworden sind. Natürlich ist der Weg noch lange nicht zu enden und auch wenn ich schon viel umweltbewusster lebe, gibt es da noch viel Spielraum nach oben…

Das mit dem Fleisch-Essen und mehr selbst Kochen (also z.B. mal Nudeln, die gibts eigentlich nur mit Plastik rum), vor allem saisonal und regional, werde ich glaub vermehrt in den Fokus nehmen müssen. Die anderen Punkte werde ich natürlich beibehalten. Schliesslich hat sich dadurch in meinem Leben nichts verschlechtert. eher im Gegenteil…

So, und nach diesem -meiner Meinung nach- zufriedenstellendem Zwischenfazit wird es demnächst einen Beitrag zu Palettenmöbel geben…

Setzt euch selbst (kleine und nicht zu viele) Ziele und genießt dabei die Sonne!

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