Mitmachen: Petition gegen Plastik oder: auch Kleinvieh macht Mist!

Ein großer Teil meines neuen Bewusstseins macht die Nicht-Verwendung von gefährlichem Plastik aus. Viele Blogs und Artikel finden sich im Internet, die die Gefahren von Plastik, vor allem dem Mikroplastik in Gewässern, behandelt, deswegen möchte ich darauf nicht näher eingehen. (Auch auf Youtube finden sich interessante Dokus und Kurzbeiträge.) Mit meinen Schülern hatte ich vor kurzem ein sehr interessantes Unterrichtsgespräch: es ging im Rahmen des Themas „Menschen erschließen, gestalten und gefährden ihre Umwelt“ um Skigebietserschließungen in den Alpen und den Folgen. Die Schüler sollten nachhaltige Alternativen für den Alpinsport finden (ja, die Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Handeln und Verantwortung übernehmen ist zwischenzeitlich im Bildungsplan verankert. Immerhin!). Daraufhin kam die Diskussion auf, warum sollten sie sich nachhaltig verhalten und bspw. ihren Müll aufsammeln, wenn das alle andere doch auch nicht machen. Interessanter Ansatz und sehr schöne Diskussion, aber das fragt man sich natürlich schon manchmal. Oft fühlt man sich hilflos und fragt sich, was es eigentlich bringen soll, wenn ich keine Plastikverpackungen kaufe, aber alle anderen doch. Um große Initiativen loszutreten oder gar in die Politik zu ziehen – und ob man da wirklich was ändern könnte – ist nicht jedermanns und auch nicht meine Sache. Umso schöner, dass das andere machen und Petitionen ins Leben rufen. Auf Change.org findet sich derzeit eine Petition, die u.a. die kostenlose Annahme von Plastikmüll in den Häfen fordert. Dies soll dazu führen, dass die Kapitäne ihren Müll nicht mehr einfach nur in den Ozean kippen. Die Hoffnung ist, dass dadurch die Plastikmüllbelastung im Ozean abnimmt. Also: wer auch gerne unterschreiben möchte, hier der Link zur Petition.

Und ja, ich bin der Meinung, dass auch kleine Schritte zum Erfolg führen. Vor langer langer Zeit stellte ich diesen „Wassersprudler„-Artikel online. Zwischenzeitlich haben fünf Bekannte in meinem Umkreis auch einen. Ohne dass ich missionieren musste Einfach durch Nutzung und dann das gemeinsame Gespräch. Das sind immerhin schon fünf Leute weniger, die PET-Flaschen kaufen (mit all den Folgen). Und das einfach nur so… Also auch wenn es meist aussichtslos aussieht und einem vielleicht selbst die Kraft fehlt, Augen auf und Kopf hoch! Andere Leute und Initiativen unterstützen und selbst seine Schritte gehen. Schliesslich nutzen diese Schritte (vor allem hin zur Plastikvermeidung) nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Gesundheit!

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