Plastikfreie und vegane Snacks: Tahini Cashews

Wie bereits hier auf dem Blog schon einige Male angeklungen ist, sind meine bessere Hälfte und ich Fußballfans. Wir spielen, wir trainieren und wir schauen es. Mit Leidenschaft und gerne. Am liebsten schaue ich Fußball in Gesellschaft. Auch wenn die Torlinienkamera nun einiges an Diskussionsgrundlage raubt, ist es einfach schöner, sich mit lieben Menschen über schlechte Kommentatoren, Schiedsrichter, etc…. austoben zu können. Und das Jubeln macht in netter Gesellschaft natürlich auch viel Spaß.

Seit diesem Wochenende rollt das Leder nun auch wieder in der von meiner besseren Hälfte favorisierten zweiten Liga. Da wir gerne Gäste einladen, müssen wir ihnen ja irgendetwas anbieten können. Natürlich wollen wir dabei unseren plastikfrei-Grundsätzen treu bleiben und nach Möglichkeit gänzliche Zero-Waste-Leckereien anbieten. Aber in normalen Läden gibt es alle Knabbereien nur mit viel Verpackung drum rum! 😦 Also hieß es mal wieder -wie so oft im Leben von Verpackungsverweigerern- selber machen! Dank unseres Unverpackt-Ladens können wir in Form von überaus leckeren Tahini-Cashews unseren Gästen etwas Leckeres anbieten. Zero waste, unglaublich lecker, schnell und auf Vorrat zu machen und ganz nebenbei auch noch vegan. (Ohne es dem jeweiligen Besuch auf die Nase binden zu müssen.) Perfekt!

Für diese leckere Knabberei benötigt ihr lediglich:

  • Cashews (oder Mandeln, wenn ihr die lieber mögt)
  • etwas Sonnenblumenöl
  • Soja-Soße (Tahini)

Wir kaufen die Cashews im Unverpackt-Laden. Wer dies nicht in der Nähe hat, kann im Internet Großpackungen nur in Papier verpackt bestellen. Da es Öl und Soja-Soße in Glasflaschen in jedem Supermarkt gibt, hätte man dann zumindest eine deutliche Müllreduzierung und keine Plastikverpackung. Die Papiertüte kann man meist noch anderweitig verwenden.

Die Herstellung der Cashwes ist sehr einfach:

  1. Mit etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne rösten (knapp 10 Minuten).
  2. Dann nach und nach Soja-Soße dazu geben und immer fleißig rösten und wenden. Wir mögen es mit sehr viel Soße, man kann sich aber auch langsam rantasten.
  3. Abkühlen lassen
  4. Genießen!

 



So einfach und so lecker, dass sie nicht einmal für ein Foto nicht genascht wurden!


Luftdicht verschlossen halten sie sich wirklich lange (bei uns kommt es wegen der naschenden Hand selten zur Vorratshaltung. Aber es wäre möglich…). Sie können auch ideal als kleiner Snack mit auf die Arbeit genommen, zu Filmabenden mitgebracht oder verschenkt werden. Und keine Angst, wenn eure Cashews aneinander kleben. Das ist normal und war bei den früher Gekauften auch der Fall.

Wenn ich unser Chips-Rezept perfektioniert habe, werde ich es auch hier vorstellen. Bisher bin ich mit Aufwand-Ertrag noch nicht ganz zufrieden. Und Kichererbsen wurden auch schon gekauft, die sollen geröstet auch einen unglaublich guten Snack hergeben. Habt ihr noch mehr Ideen, möglichst müllfrei und vegan zu snacken? Außer Gemüse mit selbstgemachten Dips?

Viele Grüße und ein schönes, sonniges Wochenende!

 

PS: Kommende Woche habe ich frei und werde endlich mal versuchen, vegane Butter selbst zu machen. Außerdem geht es in der Entplastiken-Reihe weiter und morgen folgt ein erster Rückblick über unsere erste Zero-Waste Woche!

 

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8 Antworten zu Plastikfreie und vegane Snacks: Tahini Cashews

  1. Nicole schreibt:

    Einen unverpackt Laden habe ich leider nicht in der Nähe aber unser Lidl bietet Mandeln, Pistszien und Cashews zum selber eintüten an. Ich wollte in den kommenden Tagen mal testen was passiert, wenn ich die Nüsse nicht in die angebotenen Plastiktüten sondern in ein mit gebrachtes Stoffbeutelchen fülle.

    Auf das Chipsrezept bin ich sehr gespannt. Ich liiiebe Chips. Die machen aber viel Plastikmüll 😦

    • Ica schreibt:

      Ich war schon ewig nicht mehr in einem Lidl. Ist das in jedem so oder nur bei eurem, weißt du das?
      Mein Freund liebt Chips auch, deswegen musste eine Alternative her. Er macht bei Müllfrei so lange mit, bis es zu umständlich oder verzichtreich wird… Ich kann dir aber schon mal verraten: seit dem wir Chips selbst machen, wurden keine mehr gekauft 🙂
      Ich drück dir die Daumen, dass du die Nüsse in dein Beutelchen packen darfst! LG

      • Nicole schreibt:

        Bei den beiden Lidl Märkten in meiner Ecke ist das so. Ob das jeder Lidl Markt anbietet weiß ich leider nicht. Immerhin ist es etwas. Ich wohne so weit ab vom Schuss, dass wir auch keinen Bio Markt o.ä. haben.

        Bei uns läuft das „Projekt“ auch soweit bis es zu umständlich/verzichtreich wird und es muss finanziell gehen. Ich bin aber froh über jede Kleinigkeit die plastikfrei geworden ist. Es ist besser als gar nichts tun 🙂 LG

  2. utzikrawutzi schreibt:

    Ich mache auch gerne entweder Kekse, Grissini oder, wenn man gaaaanz viel Zeit hat, dann kann man erst selbst Tortillafladen und dann daraus Chips machen. Ich haber das aber nur einmal für ein Dinner gemacht, weils schon echt zeitaufwändig ist.

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