Zero Waste: Wochenrückblick Nr. 4

So, kurz und knackig folgt nach einem sehr erlebnisreichen Wochenende ein kurzer Rückblick auf den Müll unserer Woche:

  
Lediglich drei Teebeutelpapierchen, die von meiner Waage, die nur 5 Gramm-Schritte erfasst, nicht gewogen werden konnten. (Die Beutel wandern aber in die Altpapiertüte und werden dann beim Gesamtgewicht mitgewogen. Geschummelt wird also nicht!)

  
Meine Wollstückchen, die vom Geburtstags-Mützen-Häkeln übrig sind, wandern dank der Beiträge des letzten Mals nicht in den Restmüll, sondern werden gesammelt. Vielleicht schaffe ich es, irgendwann so viele Reststückchen zu haben, um damit ein kleines Kuscheltier oder ähnliches ausstopfen zu können.

Somit schließe ich den Februar einen Tag eher (und erkenne quasi den Schalttag nicht an) und ziehe meine Müllbilanz für den Monat:

Müllbilanz Februar:

2 Gramm Restmüll

85 Gramm Gelber Sack/Plastikmüll

100 Gramm Altpapier

———————-

187 Gramm Gesamtmüll

 

 

Fazit des Monats:

Ich sag mal frei Schnauze: wir sind schon ziemlich gut im Müllvermeiden und nah an zero waste dran :). Juhuu! Altpapier, wie die Wiegezettelchen vom Unverpackt-Laden vermeiden wir zwischenzeitlich auch. Viel des Mülles, der jetzt angefallen sind, sind Geschenke (Schokolade und Tee) oder Restbestände, die noch von vor unserer zero waste Zeit da sind (Hagebuttentee). Ich denke, der „Geschenke“-Müll wird sich wohl nie ganz vermeiden lassen, aber bei den anderen Sachen bin ich recht optimistisch. Scheinbar tut sich auch in Sachen Klopapier etwas. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Und weil es grad so aktuell ist: Beim Geschenke-Machen gehen wir in unserem Familien- und Freundeskreis so vor, dass wir zero-waste Geschenke machen:

   
 „Voll auf die Ohren“ – war das Motte dieses Geschenkes: neben zwei selbst gehäkelten Wollmützen gab es ein Hörbuch-Abo dazu. Eine Mütze diente als Verpackung der anderen. Das Geschenk kam beim Geburtstagskind sehr gut an, obwohl es zero waste, ökologisch korrekt und sogar vegan war. 😉

Ausblick:

Ich werde nicht mehr wöchentlich einen Rückblick schreiben, da ich merke, dass ich kaum mit dem Bloggen hinterher komme. Vor lauter Schreiben und Fotografieren komm ich gar nicht dazu, Dinge auszuprobieren bzw. aufzupimpen, so dass ich dann ja irgendwann gar nicht mehr Bloggen kann. Wenn unser „wir sammeln den Müll hier damit wir ihn wiegen können“-Behälter voll ist, wird gewogen und gebloggt. Ansonsten folgt der eigentlich schon für diese Woche geplante Filmtipp und wie oben schon erwähnt, wird es auch bald Neuigkeiten im Hinblick auf plastikfreies Klopapier geben.

Was sonst noch los war:

Der Gewinner der Buchverlosung wurde vom Herrn des Hauses – verkleidet als Glücksfee – gezogen und von mir – gänzlich unverkleidet – benachrichtigt. Ansonsten freute ich mich über stark steigende Besucherzahlen und neue Follower. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die lieben Leser, die zahlreichen Kommentare und die netten und hilfreichen Tipps sowie Diskussionen! DANKE DANKE DANKE!

Bis bald,

eure Ica

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10 Antworten zu Zero Waste: Wochenrückblick Nr. 4

  1. 🔆Sigrid🔆 schreibt:

    Ich bewundere deine Einstellung und dass du das alles so durchziehst. Müllvermeidung ist zwar auch in meinem Interesse, aber es ist so anstrengend! LG Sigrid

    • Ica schreibt:

      Danke! ich glaube, man kann es nur „durchziehen“ wenn man es als Hobby betrachtet bzw. zumindest so lange, bis es Routine und damit Gewohnheit geworden ist… LG
      PS: du hast eine Mail von mir 😉

  2. kat+susann schreibt:

    Hallo Ica, dass wird ja immer besser.. ich freu mich das zu lesen.. für die Umwelt und für mich persönlich als Ansporn… im Alltag läuft es laaangsam , aber ich bleibe dran..natürlich.
    Nur meine Arbeit im Krankenhaus macht mich traurig.. gestern dachte ich beim Auspacken und Auffüllen von Materialien,… sooo viel Plastik und Verpackung… und ich kann hier nichts dagegen tun.. was ist schon mein Müll zu Hause , gegen das hier… kommt doch auch nicht mehr drauf an..usw usw.
    War aber nur ein kurzer Moment.. ..
    Gruss
    S.

    • Ica schreibt:

      Hallo S.!, ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch irgendwann zero waste wird bei uns daheim (und dann kommen wahrscheinlich die Kinder o.O). Ich denke mir auch manchmal, was bringt das überhaupt, wenn man sich Kollegen oder Industrie anschaut. Und dann schwanke ich auch immer und verliere etwas die Motivation. Und andererseits denke ich mir immer, nur weil andere das machen, darf es für mich keine Ausrede sein. Die Ausrede lasse ich bei meinen Schülern ja auch nicht gelten. Und da ich früher viel auf einem Bauernhof geholfen habe, weiß ich, dass auch Kleinvieh sehr viel Mist macht und habe daher die naive Hoffnung, dass wenn wir „Kleinen“ genug „Mist“ machen, dass dann vielleicht auch die Großen umdenken…
      LG und ja nicht den Kopf in den Sand stecken!

  3. Esther schreibt:

    Sehr schöne Mützen Ica!
    Bei uns kommt immer Zeug dazu, dass wir beim Spazieren oder einfach nur direkt vor der Haustür auflesen. Ich jammer jedes Mal ob unserer Bilanz – aber solange die Menschen einfach ihren Müll überall hinwerfen, wird es wohl noch so weitergehen –
    LG Esther

    • Ica schreibt:

      Danke. Ich übe mich und jedes weitere „Produkt“ wird meist ein wenig besser/einfacher/schneller fertig als das vorhergehende 🙂
      Ich tu mir schwer, den Müll, den ich auflese, in meine eigene Bilanz zu rechnen. Zumal es häufig so ist, dass ich das Müllstück in den nächstbesten öffentlichen Mülleimer werfe (gestern wars eine Zahnbürste mitten auf dem Gehsteig…) Ich gehe aber auch nicht „vorsätzlich“ Müll sammeln und habe daher auch nie etwas dabei, wo ich ihn sammeln könnte. Mich stört es nur meistens, dass er da rumliegt und bevor ich vor Ärger laut losheule, hebe ich ihn auf…
      LG

      • Esther schreibt:

        😉 Mir geht es ähnlich, ich kann es auf meiner Laufstrecke oder beim Wandern einfach nicht ertragen, wenn ich – vor allem Plastik sehe. Flaschen sammel ich auch ein oder stelle sie wenigstens auf den Boden, denn als Radfahrer machen mir die Scherben überall zu schaffen. Darüber könnte ich vielleicht auch mal schreiben. Meist versuche ich den Müll in die entsprechende Tonne zu werfen. Im Park beim Laufen kann es aber auch der nächste Mülleimer werden. LG Esther

  4. Pingback: Heidelberger Frühjahrsputz  | Step by step in ein anderes Leben…

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